Deutsche Ostasienmission (DOAM)
Dialog und Wissenschaft
Die Deutsche Ostasienmission (DOAM) ist insofern eine ungewöhnliche Missionsgesellschaft, weil sie ihre Wurzeln in der liberalen Theologie des 19. Jahrhunderts hat. 1884 von Schweizern und Deutschen in Weimar gegründet, hat sie schon immer Wert gelegt auf das Studium der Religionen und den Dialog mit Menschen anderen Glaubens. Tätig war die Ostasienmission vor allem in China und Japan. In Japan ist aus der Arbeit der DOAM heraus in den 70er Jahren das Tomisaka Christian Center in Tokyo entstanden, das seither an sozialethischen Fragestellungen arbeitet.
Die DOAM selbst hat sich bei Gründung der EMS und des Berliner Missionswerks in diese integriert. Einige Aufgaben sind der DOAM jedoch verblieben: die Begleitung von Freundeskreisen, vor allem in Ostdeutschland; die Durchführung einer jährlichen Studientagung zu Ostasien; die Herausgabe eines Infobriefs Ostasien und die Pflege einer Homepage mit vielen aktuellen Informationen über das Netzwerk der Beziehungen mit den Kirchen dort. Mit all dem unterstützt die DOAM die Missionswerke und beteiligt sich am theologischen Gespräch mit und in Ostasien. Aus der Überzeugung heraus, dass sich von Christinnen und Christen aus Ostasien gerade im Blick auf diese Frage viel lernen lässt, beteiligt sich die DOAM aktiv am Fokus der EMS „Rechenschaft geben von unserer Hoffnung – Christliches Zeugnis in einer pluralistischen Welt“.
Der EMS–Ostasienreferent Lutz Drescher ist auch Geschäftsführer der DOAM.

Lutz Drescher
Verbindungsreferent Ostasien und Indien und Geschäftsführer Deutsche Ostasienmission
Tel.: +49 711 636 78 –30
E-Mail: drescher@ems-online.orgLutz Drescher hat mehr als acht Jahre lang in Korea gelebt.
„Dort habe ich sehr viel gelernt. Gerade in einer Zeit, in der Kirchen in einer Krise sind, ist es besonders wichtig, ermutigend und herausfordernd, sich zu erinnern, dass wir nicht allein, sondern weltweit verbunden sind.“




