Partner im Sudan
Die Presbyterianische Kirche im Sudan
Die Presbyterianische Kirche im Sudan (PCOS) geht auf die Missionsarbeit von US–amerikanischen Presbyterianern im Südsudan zurück. Sie ist die drittgrößte Kirche im Sudan. Zwischen mission 21/Basler Mission und der PCOS bestehen seit 1974 partnerschaftliche Beziehungen, die über den Bürgerkrieg hinweg nie unterbrochen wurden. Während des Krieges im Süden war die Kirche administrativ geteilt. Ein Teil arbeitete von Khartoum aus, der andere von Nairobi in Kenia. Dies hat zeitweise zu einer Doppelstruktur geführt, die auch Spannungen verursacht hat. Heute ist die PCOS wieder unter einer gemeinsamen Leitung mit Hauptsitz in Malakal im Südsudan.
Bei der Wiedervereinigung der beiden Kirchenteile 2008 wurde vereinbart, dass künftig die Aufgaben dezentralisiert und verstärkt in den neun Bezirken (Presbyteries) verankert werden. Zu den Kernaufgaben der Kirche gehören neben der theologischen Ausbildung von Evangelisten und Pfarrern in Bibelschulen und theologischen Ausbildungsstätten auch die Arbeit mit zurückgekehrten Flüchtlingen und marginalisierten Gruppen aus dem Südsudan. Seit Abschluss des Friedensabkommens von 2005 steht der Aufbau von Gemeindestrukturen im Südsudan im Vordergrund. Vor allem die Frauen– und Jugendarbeit sind dabei von Bedeutung. Nach wie vor ist die Friedensarbeit in der Kirche ein bedeutendes Feld, da in der PCOS sehr unterschiedliche Volksgruppen zusammenleben müssen. Die PCOS ist Mitglied im Sudanesischen Christenrat, der u.a. auch Friedens– und Versöhnungsarbeit in den Mitgliedskirchen fördert.
Downloads und Links
- Mission 21
- Fürbitte zum Gedenken an die Menschen im Sudan (PDF, 22KB)
- Fürbitte-Gebet für den Sudan nach dem Referendum 2011 (PDF, 101KB)
- Informationen zum Sudan und Fürbitte (PDF, 50KB)
- Porträt Presbyterianische Kirche im Sudan (PDF, 38KB)
- Informationen_und_Fuerbitten_fuer_den_Sudan_20_Juli_2011.pdf (PDF, 95KB)
- Kommentar_von_Dr._Armin_Zimmermann_zur_Unabhaengigkeit_des_Suedsudan.pdf (PDF, 29KB)








