Thomas (Libanon)
Name: Thomas Ruppert
Wohnort: Weil der Stadt
Was hast Du bisher gemacht?
13 Jahre lang die Schulbank gedrückt.
Warum gehst Du ein Jahr mit dem ÖFP ins Ausland?
Für mich stand schon seit längerem fest, dass ich ein Jahr ins Ausland gehen möchte. Hauptsächlich geht es mir darum, das alltägliche Leben außerhalb meines bisherigen Umfelds zu entdecken und mit den Menschen dort zu leben und zu arbeiten.
Auf das ÖFP bin ich über die Empfehlung eines Bekannten gekommen, der mir von einem tollen Jahr berichtet hat. Daraufhin habe ich mich beworben und wurde beim Infoseminar besonders von der lockeren, offenen Atmosphäre der Gruppe überzeugt.
In welches Land gehst Du? Warum in dieses Land?
In den Libanon. Der Ländervortrag Jordanien auf dem Infoseminar war sehr genial und sicher ein Grund dafür, dass ich mich für den Nahen Osten entschieden hab.
Der Libanon scheint, trotz unscheinbarer Größe unglaublich viel zu bieten, und darauf bin ich echt gespannt.
Was möchtest Du gerne in der Zeit dort erreichen?
Ich habe vor die Zeit zu nutzen, um die Sprache näher kennenzulernen, sodass ich später nicht nur einigermaßen verstehen kann, was gesprochen wird, sondern auch in der Lage bin, zu antworten oder richtige Gespräche auf Arabisch zu führen. Das wird es leichter machen, schneller Kontakte zu knüpfen bzw. Freunde zu finden. Außerdem hoffe ich, durch das Leben in völlig fremder Umgebung noch selbstständiger zu werden.
Worauf freust Du Dich?
Am meisten freue ich mich auf die erste Begegnung mit einem Libanesen, aber insbesondere mit den Kindern die später in meiner Wohngruppe leben werden. Besonders die Freizeitgestaltung stell ich mir sehr witzig vor, ich hoff natürlich, dass sie auch mal was anderes machen wollen als zu kicken! ;-) Auch das Bereisen des Landes und der Nachbarländer wird hoffentlich nicht zu kurz kommen.
Was bereitet Dir Bauchschmerzen?
Vor ein paar Wochen hab ich einen Freund nach Uganda verabschiedet, da wurde mir erst richtig bewusst, dass ich wirklich für zehn Monate weggehen werde.
Abschied und Heimweh werden am Anfang bestimmt das Einleben ein wenig erschweren, hat man sich aber erstmal an das neue Umfeld gewöhnt, wird das halb so schlimm sein. Die politische Lage sollte bestenfalls auch einigermaßen stabil bleiben.
Welcher Abschied wird Dir hier am schwersten fallen?
Da steht an erster Stelle natürlich meine Familie, dicht gefolgt von meinen besten Freunden. Auf sie zu verzichten, wird auf jeden Fall nicht leicht - aber wozu gibts Skype?
Was darf in Deinem Koffer auf keinen Fall fehlen?
Wichtig ist natürlich meine Musik, damit ich mal in dem ein oder anderen Moment abschalten kann und ein Stück Heimat erlebe. Außerdem werde ich wohl noch ein Fotoalbum mitnehmen, dass ich meinen Gastgebern meine Familie, Freunde usw. zeigen kann, wie wir in Deutschland leben.

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