Gustav (Ghana)

Name: Gustav Theile
Wohnort: Neudietendorf (bei Erfurt)


Was hast Du bisher gemacht?
Ich bin zur Schule gegangen, habe Abitur gemacht und danach die neu gewonnene Freiheit genießen dürfen.

Warum gehst Du mit dem ÖFP für ein Jahr ins Ausland?
Ins Ausland gehe ich, weil ich völlig neue Erfahrungen machen möchte. Dazu zähle ich, dass ich Menschen treffen werde, deren Einstellung zum Leben eine andere ist als meine. Auch spielt für mich dabei eine Rolle, die geebneten und einfachen Pfade des Westeuropäers  zu verlassen. Außerdem würde ich mich bei der Gelegenheit ganz gern noch selbst ein wenig besser kennen lernen.
Für das ÖFP habe ich mich entschieden, weil meine Schwester vor zwei Jahren auch mit dem EMS den Weg ins Ausland gefunden hat. Die ist damals auf das EMS gekommen, weil die Brüdergemeine zum EMS-Verbund gehört und wir Mitglieder der Herrnhuter Brüdergemeine sind.

In welches Land und in welche Einsatzstelle gehst Du?
Ich gehe nach Akosombo in Ghana. Die Stelle im Computer Training Center wurde mir zugewiesen. Keine Sorge, ich freu mich trotzdem darauf.

Was möchtest Du erreichen und was hast Du Dir vorgenommen?    
Ich möchte lernen, meinen Blick auf das Wesentliche und Einfache zu richten. Dabei will ich mich selbst neu ausprobieren.

Worauf freust Du Dich?    
Ich bin gespannt auf neue Menschen, auf eine andere Kultur, auf den Umgang mit Entbehrungen und auf die Selbstständigkeit und Freiheit.

Was bereitet Dir Bauchschmerzen?     
Ich habe mich bisher eigentlich nie als PC-Fritzen gesehen. Wenn es also ganz dämlich läuft, verlangt man von mir Dinge, die ich beim besten Willen nicht leisten kann.

Welcher Abschied wird für Dich der schwerste?    
Am schwierigsten wird für mich in Deutschland wohl der Abschied von der Familie sein. Möglicherweise wird der Abschied von der Einsatzstelle in Ghana in einem Jahr aber noch viel härter.

Was darf in Deinem Koffer auf keinen Fall fehlen?    
Fehlen dürfen weder Kontaktlinsen, damit ich das, was ich erlebe, auch sehen kann, noch eine Kamera, damit ich, was ich erlebe und sehe, auch andere erleben und sehen lassen kann.

Was wird Dein größter Wunsch beim Abflug sein?    
Ich wünsche mir vor allem eine gute Landung.

16.11.11

Besitz und Eigentum

Jeden Morgen schleppe ich meine Colaflasche mit 1,5 Litern gefilterten Wassers zur Schule. Das ist an sich nicht viel. Ich muss aber noch meinen Laptop, mein Notizbuch, meine Bibel und mein Wörterbuch mitnehmen und so rufen mir ...

16.11.11

Weltuntergang

Für mich hatte der Elfte Elfte Elf vor allem deshalb Bedeutung, weil mein lieber Großvater da Geburtstag hatte. Hier war es der Tag des Weltuntergangs. Das hat zumindest eine ganze Mannschaft von Pfarrern prophezeit und meine ...

14.11.11

Der Vogel, der flog!

Wie hilflos ist man manchmal gegenüber dem einen Leben und wie mächtig gegenüber einem anderen?

Eben noch hab ich einer Ameise, die für meine Begriffe in meinem Zimmer nichts zu suchen hat, kaltherzig mit Daumen und Zeigefinger ...

14.11.11

Der Ananassaft in der Sonne

Es sei dieser Text nun gewidmet dem, was das Leben in Ghana und, phasenweise, als Ghanaer, so delikat macht. Es sei deutlich gemacht, was das Leben in Deutschland und, ständig, als Deutscher so widerstehlich macht.

Es möge nun ...

14.11.11

Das morgendliche Krähen

Jeden Morgen kräht es ununterbrochen. Hühner und Hähne laufen überall in Ghana – wie übrigens auch Hunde und Katzen – frei herum. Leider treibt das liebe Federvieh auch in meiner Wohnanlage sein Unwesen. Es kräht ab halb vier. In ...

EMS-Festjahr 2012

Termine

20.06.2012, Höchst/Odenwald
Tagung des provisorischen EMS-Missionsrats

Veranstaltung zum "EMS-Festjahr 2012" Eintrag lesen

23.06.2012, Frankfurt/Main
EMS-„Tag der Begegnung“

Für Freunde, Förderer und EMS-Aktive . Mit Beiträgen von Pfarrer Dr. Habib Badr (Libanon), Kirchenpräsident Lennox Mcubusi (Südafrika), Bischof Wayan Sudira (Bali/Indonesien), Pfarrer SHIN Seung-Min (Korea) und weiteren EMS-Vertreterinnen und ... Eintrag lesen

01.07.2012, Bad Sebastiansweiler
Missionsfest Basler Mission Deutscher Zweig

Thema: Gesundheitsarbeit in Afrika am Beispiel Ghanas Eintrag lesen