Nach dem Einsatz
Reflexion und Rückkehrarbeit
Nachdem alle Freiwilligen aus ihren Einsätzen nach Deutschland zurückgekehrt sind, nehmen sie im September an einem sechstägigen Auswertungsseminar in Stuttgart teil. Diese Seminare geben den Freiwilligen die Möglichkeit, ihren Einsatz und ihre persönlichen Erfahrungen zu reflektieren und in anderer Form als dem vorher verfassten Auswertungsbericht dem ÖFP und der Einsatzstelle ein Feedback zu geben.
Die Freiwilligen bekommen Informationen, wie sie sich ökumenisch oder entwicklungspolitisch engagieren können. Beispielsweise können sie mit dem EMS über das Jugendnetzwerk verbunden bleiben und ihre Erfahrung aus dem Einsatz weitervermitteln.
Auswertungsseminar
Termin 2012 in Stuttgart: 13.-18.09.2012
Auswertungsgespräche
Rückkehrarbeit
Nach der Evaluation des Freiwilligeneinsatzes bietet das ÖFP Rückkehrerinnen und Rückkehrern die Möglichkeit, ihre Lern- und Lebenserfahrungen in Deutschland und vor allem in ihrer Kirchengemeinde einzubringen. Außerdem will das FreiwilligenProgramm das Netzwerk zwischen den Kirchen in der EMS-Gemeinschaft durch die persönlichen Begegnungen stärken. Deshalb sollen Freiwillige, die ihren Dienst in den sozialen Einrichtungen der Kirchen in Afrika, Asien und im Nahen Osten geleistet haben, Freiwillige aus den Kirchen in Afrika, Asien und Nahen Osten während ihres Dienstes in den deutschen Kirchengemeinden in das Einleben in die deutsche Gesellschaft begleiten. Die Freiwilligen sollen Teil des internationalen EMS-Jugendnetzwerks werden.
Engagement
Die ehemaligen Freiwilligen lernen Möglichkeiten des Engagements in Deutschland kennen:im EMS (ÖFP, Jugendnetzwerk, EMS-Aktive)
- in Kirchen
- in der Gesellschaft
Im EMS werden die zurückgekehrten Freiwilligen in die Arbeit der Verbindungsreferate, in das Auswahlverfahren, die Vorbereitung und Begleitung der neu ausgereisten Freiwilligen einbezogen.
Freiwillige und Rückkehrende werden durch zwei ehemalige Freiwillige in der EMS-Synode vertreten und bringen dort Anliegen der Freiwilligen/Rückkehrenden und der Jugend in die Gremienarbeit ein. Gemeinsam mit dem ÖFP-Team überlegen sie Möglichkeiten der thematischen Zusammenarbeit innerhalb der EMS-Gemeinschaft.
Zusätzlich wird den Freiwilligen die Möglichkeit gegeben, sich wechselseitig zu vernetzen, um die gewonnenen Erfahrungen lebendig zu halten und auch in die Jugendarbeit vor Ort einzubringen.
Außerdem bieten die ehemaligen Freiwilligen in ihren Ortsgemeinden thematische Länderabende an.
Auf dem Auswertungsseminar lernen sie Organisationen unterschiedlicher Art für zukünftiges Engagement im Bereich Globalen Lernens kennen.
Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für Globales Lernen können Ehemalige werden, indem sie sich in den Fortbildungskursen des evangelischen Forums entwicklungspolitischer Freiwilligendienst (eFeF) qualifizieren lassen. Dafür erhalten sie ein Zertifikat.
Nach Erstbesetzungen und schwierigen Einsätzen führt das Team des ÖFP mit Einzelnen vor dem Seminar Auswertungsgespräche durch.




