Südafrika

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Von Ghana nach Südafrika zog es Pfarrer Eric Teye-Kau. Dort arbeitet er im Auftrag des EMS als Ökumenischer Mitarbeiter. Hier schildert er seine ersten Erfahrungen.

März 2010

Am letzten Sonntag fand in Bethesda eine Taufe für 17 Kinder statt. Dies war eine wertvolle Erfahrung für mich, da ich in der Sprache Xhosa vorlesen musste. Der Gottesdienst war sehr gut besucht und die Kapelle war voll. Die Menschen sagten immer wieder, wie glücklich sie seien, ihren Pfarrer zu sehen. Wie sie sagten, hoffen sie, dass am Karfreitag mehr Menschen zur Kirche kommen als letzten Sonntag. Ich danke Gott, dass sie zum Christentum zurückkehren und hoffe, dies bleibt weiterhin so. Amen.

April 2010

Am Sonntag, 11. April waren Pfarrer Dube und seine Frau in Bethesda, um eine Art Gedenkgottesdienst für meine Familie, anlässlich der Beerdigung, zu organisieren. Gleichzeitig beteten sie für unsere Reise nach Ghana und wieder zurück. Die Gemeinde von Bethesda sowie die fünf Außenbezirke spendeten, anlässlich der Beerdigung, R3000 an die Familie Teye-Kau. Sie sollten für diese nette Geste sehr gelobt werden. Sie kamen uns mit Liebe entgegen. Möge der Herr sie dafür segnen. Amen.

An Ostern erlebten wir eine schöne Zeit mit den Menschen aus Bethesda. Alle Gottesdienste waren stets gut besucht. Wir konnten zu jedem Gottesdienst ungefähr 250 Teilnehmer zählen. Es gab einen Osternacht Gottesdienst von Ostersamstag bis Sonntag Morgen und da war zu meinem großen Erstaunen, die Kapelle bis auf den letzten Platz belegt. Meinen Dank an den Herrn, dass die Besucherzahl so ermutigend ist. Das geht mir wirklich sehr nah. Ich bete dafür, dass dies zu Ehren Gottes weiter so bleiben wird. Am Karfreitag hielt ich in der Hauptkirche zum ersten Mal das Abendmahl auf Herrnhuter Art. Zuvor hatte ich es allerdings schon zweimal für die Kranken und Alten in zwei Außenbezirken und in Bethesda gehalten. Für die Kommunion musste man weißt gekleidet sein, das war Bedingung. Auch am Sonntag Morgen nach dem Nachtgottesdienst, musste ich für den Gottesdienst zum Sonnenaufgang am Friedhof meinen weißen Talar anziehen. Danach kamen wir für den offiziellen Abschied und Segnung zur Kapelle zurück. Dies war so gegen 5.30 morgens. Es gab jedoch am Ostersonntag keinen Gottesdienst.

Man kann tatsächlich von anderen Menschen viel lernen, da Menschen so verschieden sind und deshalb die Dinge unterschiedlich angehen. Ich habe festgestellt, dass ich zwei Dinge auf einmal tat, lernen und das Gelernte gleichzeitig ausführen. Das war wundervoll, aber lasst uns Gott ehren für all die großartigen Dinge, die er getan hat. Amen. Wie wundervoll war die ausführende Hand des Herrn in dieser Situation. Ich konnte es nicht glauben, dass ich alles, was von mir als Pfarrer verlangt wurde, auch tun konnte. Ich bin so stolz auf Gott da es die Hand Gottes war, die all diese Dinge getan hat. Der Geist Gottes kam richtig zum Ausdruck als ich in der Sprache Xhosa vorlas.

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EMS-Festjahr 2012

Termine

20.06.2012, Höchst/Odenwald
Tagung des provisorischen EMS-Missionsrats

Veranstaltung zum "EMS-Festjahr 2012" mehr

23.06.2012, Frankfurt/Main
EMS-„Tag der Begegnung“

Für Freunde, Förderer und EMS-Aktive . Mit Beiträgen von Pfarrer Dr. Habib Badr (Libanon), Kirchenpräsident Lennox Mcubusi (Südafrika), Bischof Wayan Sudira (Bali/Indonesien), Pfarrer SHIN Seung-Min (Korea) und weiteren EMS-Vertreterinnen und ... mehr

01.07.2012, Bad Sebastiansweiler
Missionsfest Basler Mission Deutscher Zweig

Thema: Gesundheitsarbeit in Afrika am Beispiel Ghanas mehr