Buraku
Diskriminierte Minderheit
Zu den Buraku gehören zwei bis drei Millionen Menschen in Japan, deren Vorfahren „unreine“ Tätigkeiten ausgeführt haben. Bis heute werden die Nachfahren deshalb diskriminiert.
Die Vereinigte Kirche Christi in Japan (KYODAN) unterhält zwei Buraku–Befreiungszentren - je eins in Osaka und Yasu -, die auf Diskriminierung aufmerksam machen. Ihr Ziel ist die Überwindung der Diskriminierung gegenüber Buraku und allen Minderheiten, in Japan und darüber hinaus.
Die EMS ist dem KYODAN eng verbunden und unterstützt dieses Projekt.
Anfragen der japanischen Kirchen zur kirchlichen Arbeit mit Minderheiten in Deutschland führten zur Gründung des Arbeitskreis Sinti/Roma und Kirchen in Baden–Württemberg.
Downloads und Links
- Sinti und Roma
- Buraku-Befreiungsbewegung (PDF, 28KB)
- AK Sinti/Roma und Kirchen in Baden-Württemberg (PDF, 188KB)
- 10 Jahre AK Sinti/Roma und Kirchen in Baden-Württemberg (PDF, 2MB)
- Aktivitäten des Buraku Befreiungszentrums (Zeitschrift des Zentrums "Crowned with Thorns") (PDF, 231KB)
- Übersetzung eines Briefs der Buraku Bewegung von 1933 (Ziel: Deutschland) (PDF, 22KB)
- Geschichte der Diskriminierung der Buraku, von Tim Boyle, Mitarbeiter des Buraku Befreiungszentrums (PDF, 131KB)
- Bericht über Buraku, Sinti und Roma in Deutschland (Zeitschrift s.o.) (PDF, 80KB)
- US-Amerikanische Bürgerrechtsbewegung und Buraku (PDF, 169KB)

Gisela Köllner
Sachbearbeiterin im Verbindungsreferat Ostasien und Indien
Tel.: +49 711 636 78 –31
E-Mail: koellner@ems-online.orgGisela Köllner ist Geografin und arbeitet seit 1992 bei der EMS.
„Alle aktuellen Herausforderungen für Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung haben nur in internatonaler Zusammenarbeit Aussicht auf Erfolg.“




