Kirche von Südindien

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Kirche von Südindien (CSI)

Die Verbindung der EMS mit der Kirche in Südindien (Church of Southindia, CSI) hat ihre Wurzeln in der Arbeit der Basler Mission in Indien. Sowohl die CSI wie auch die  Basler Mission sind Gründungsmitglieder der EMS.
Die CSI ist heute mit etwa drei Millionen Mitgliedern in 22 Kirchendiözesen und über 11.000 Gemeinden die größte evangelische Kirche Südindiens. Sie unterhält rund 1680 Kindergärten und Elementarschulen, 221 Höhere Schulen und Colleges sowie zehn Lehrerseminare. Mit ihren 69 Kliniken und 109 Mobilen Kliniken und Gesundheitsposten leistet sie einen wichtigen Dienst an der südindischen Bevölkerung.
Die CSI ist in dem großen Gebiet der vier südlichsten indischen Bundstaaten beheimatet: Karanatka, Kerala, Tamil Nadu und Andhra Pradesh.

Gemeinsame Anliegen und Arbeitsschwerpunkte

Ein Schwerpunkt der Arbeit der CSI ist die Überwindung der Kastenschranken und die Förderung von Frauen und Mädchen. Die Kirche von Südindien ist eine einheimische, selbstständige und missionarische Kirche, die in ihrem Kontext und im Evangelium verankert ist. Sie möchte in der indischen Völker– und Religionsvielfalt eine vermittelnde Rolle spielen.

In der Zusammenarbeit mit der CSI unterstützt die EMS:

  • Programme und Projekte in unterschiedlichen Bereichen über das EMS–Förderkonzept, darunter Programme der Women’s Fellowship der Frauenorganisation der CSI
  • Kinderheime und Einrichtungen des CCCYC, der Kinder- und Jugendorganisation der CSI
  • Theologische Hochschulen

Zur Geschichte der CSI

Die CSI ist eine unierte Kirche und wurde 1947 als ein Zusammenschluss unter-
schiedlicher christlicher Traditionen gegründet. Anglikaner, Presbyterianer, Methodisten und Kongregationalisten haben sich zu einer Kirche zusammengeschlossen. Die Lutheraner haben diesen Schritt nicht mitvollzogen. Die CSI ist Mitglied des Nationalen Christenrats von Indien.

Beziehung mit tiefen Wurzeln

1834 kamen die ersten Basler Missionare nach Indien. Von Anfang an setzten sie sich für die Überwindung der Kastenschranken ein. Sie schufen Ausbildungs– und Erwerbsmöglichkeiten für alle Bevölkerungsschichten und trugen maßgeblich zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung bei. Ihr Beitrag zur Weiterentwicklung der Sprache wird auch heute noch von vielen Nichtchristen in den Bundesstaaten Karnataka und Kerala geschätzt. Die Gemeinden, die aus der Arbeit der Basler Mission entstanden sind, haben sich fast alle nach und nach der CSI angeschlossen.

Am achten Tag jedes Monats beten wir für die Kirche von Südindien.

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EMS-Festjahr 2012

Termine

20.06.2012, Höchst/Odenwald
Tagung des provisorischen EMS-Missionsrats

Veranstaltung zum "EMS-Festjahr 2012" mehr

23.06.2012, Frankfurt/Main
EMS-„Tag der Begegnung“

Für Freunde, Förderer und EMS-Aktive . Mit Beiträgen von Pfarrer Dr. Habib Badr (Libanon), ... mehr

01.07.2012, Bad Sebastiansweiler
Missionsfest Basler Mission Deutscher Zweig

Thema: Gesundheitsarbeit in Afrika am Beispiel Ghanas mehr