Die Schneller-Schulen
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In den Schneller-Schulen im Libanon und in Jordanien wachsen christliche und muslimische Kinder und Jugendliche auf. Sie leben zusammen in Wohngruppen und gehen gemeinsam in die Schule. Von Klein auf lernen sie, anderen Religionen gegenüber tolerant zu sein. In der Regel stammen die Kinder und Jugendlichen aus armen Familien, die sich das Schulgeld nicht leisten können. Viele von ihnen sind Waisen oder Halbwaisen. Nach dem Schulabschluss macht ein Teil der Jugendlichen noch eine handwerkliche Ausbildung in den angegliederten Werkstätten.
Die ››› Johann-Ludwig-Schneller-Schule wurde 1952 in Khirbet Kanafar (Libanon) gegründet. Die ››› Theodor-Schneller-Schule in Amman (Jordanien) nimmt seit 1959 Kinder und Jugendliche auf. Beide Einrichtungen gehen auf das Syrische Waisenhaus zurück, das der schwäbische Pädagoge Johann Ludwig Schneller 1860 in Jerusalem gegründet hat.
Die Schneller-Schulen werden zu einem großen Teil mit Spenden und Kirchensteuermitteln aus Deutschland finanziert. Tradition hat auch die jährliche Fastenbitte, in der um Opfer für die Schulen gebeten wird. Die Trägerschaft der beiden Einrichtungen liegt hingegen in lokaler Hand. Für die Johann-Ludwig-Schneller-Schule ist die Nationale Evangelische Kirche von Beirut verantwortlich. Die Trägerschaft für die Theodor-Schneller-Schule hat die Bischöfliche Kirche in Jerusalem und dem Mittleren Osten inne. Beide Kirchen sind Partnerkirchen des Evangelischen Missionswerks in Südwestdeutschland (EMS).
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Den Informationsbrief zu den Schneller-Schulen
finden Sie ››› hier. (pdf 612kb)






