Verbindungsreferat
Wie alle EMS-Verbindungsreferate wirken auch wir als Verbindungsglied zwischen überseeischen Partnern, EMS-Mitgliedskirchen, bundesweiten Gremien und der ökumenischen Öffentlichkeit. Das Referat arbeitet mit drei Partnerkirchen sowie dem Chinesischen Christenrat und weiteren Organisationen zusammen. Ihren Ursprung haben diese Beziehungen mehrheitlich in der Arbeit der Deutschen Ostasienmission (DOAM).
Konkrete Arbeitsgebiete des Verbindungsreferats Ostasien sind:
- die Geschäftsführung der Deutschen Ostasienmission (DOAM)
- die Organisation und Koordination des ökumenischen Mitarbeiteraustauschs mit den Partnern
- im Rahmen des Ökumenischen Freiwilligenprogramms des EMS die Vermittlung von jungen Freiwilligen in Gemeinden und Einrichtungen der Partner
- die Förderung des Austauschs von Kirchen, Dekanaten und Kirchengemeinden der Mitgliedskirchen des EMS in ihren Partnerschaften mit ostasiatischen Kirchenbezirken und -gemeinden.
- allgemeine Öffentlichkeitsarbeit
- Partnerschaftsseminare und Tagungen (wie die jährliche DOAM-Studientagung zu Ostasien, im jährlichen Wechsel eine Koreanisch-Deutsche Begegnungstagung bzw. eine Ostasiatisch-Deutsche Begegnungstagung)
Die Deutsche Ostasienmission (DOAM)
Dieser e.V. wurde 1884 gegründet. Die Gründer suchten die geistige Auseinandersetzung mit asiatischen Religionen und entsandten Missionare nach China und Japan. Heute ist die DOAM in das EMS und das Berliner Missionswerk integriert, die Geschäftsführung liegt im EMS. Einige Aufgaben hat die DOAM behalten: die Verbindung zum Tomisaka Christian Center in Tokio, die Betreuung von Freundeskreisen, die Erforschung der DOAM-Geschichte sowie die Vorbereitung einer jährlichen Studientagung. Im Zentralarchiv der Pfälzischen Landeskirche in Speyer ist das "DOAM-Archiv" untergebracht, darunter eine umfangreiche Sammlung historischer Glasdias aus China und Japan, die inzwischen digitalisiert sind und der wissenschaftlichen Nutzung harren.




