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Church of South India (CSI)

Die CSI wurde 1947 gegründet, um der Trennung der protestantischen Denominationen entgegenzuwirken. Hier haben sich Anglikaner, Presbyterianer, Methodisten und Kongregationalisten zu einer Kirche zusammengeschlossen. Die Lutheraner haben diesen Schritt nicht mitvollzogen. Die CSI unterhält rund 1680 Kindergärten und Elementarschulen, 221 Höhere Schulen und Colleges sowie zehn Lehrerseminare. Mit ihren 69 Kliniken und 109 Mobilen Kliniken und Gesundheitsposten leistet sie einen wichtigen Dienst an der südindischen Bevölkerung. Ein Schwerpunkt der Arbeit der CSI ist der Kampf zur Überwindung der Kastenschranken. Im Großen und Ganzen ist die Kirche von Südindien heute eine einheimische, selbständige und missionarische Kirche, die in ihrem Kontext und im Evangelium verankert ist. Sie möchte in der indischen Völker- und Religionsvielfalt eine vermittelnde Rolle spielen. Mit etwa drei Millionen Mitgliedern in 21 Kirchendiözesen ist sie heute die größte evangelische Kirche Südindiens. Die CSI ist Mitglied des Nationalen Christenrats von Indien.

Das Jahresprojekt 2010 Frieden Leben Lernen – 150 Jahre Schneller-Schulen in Nahost ist beispielhaft für eine langfristige und erfolgreiche Unterstützung. Die beiden Schneller-Schulen in Jordanien und im Libanon sind bis heute Vorreiter einer modernen, ganzheitlichen Pädagogik, die friedliches Zusammenleben fördert. Den Grundstein legte 1860 der württembergische Pietist Johann Ludwig Schneller in Jerusalem. Zum Jubiläum ist auch Ihr Friedenswunsch an die Kinder gefragt. Machen Sie mit bei unserer Postkartenaktion!
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