EMS-Frauenprojekte
Da Geschlechtergerechtigkeit eine wichtige Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung ist, fördert das EMS gezielt Frauen in den Partnerkirchen.
In der Frauenfachschule der Presbyterianischen Kirche von Ghana (PCG), erhalten 80 junge Frauen eine dreijährige Schul- und Berufsausbildung, mit dem Ziel, ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.
Die Kirche von Südindien (CSI) unterhält in der Vier-Millionenstadt Bangalore ein Frauen- und Rehabilitationszentrum, wo christliche, hinduistische und muslimische Frauen, die unter Armut, mangelnder Bildung und Gewalt leiden, Hilfe erfahren.
Zahlreiche weitere Projekte, die das EMS unterstützt, gehen auf die Initiative von Frauen zurück, wie beispielsweise die Sive-Schule für Gehörlose und das Masangane-Aidsprojekt in Südafrika sowie die Arbeit mit behinderten Kindern auf Sulawesi, Indonesien.
In seinem Einsatz für Menschenrechte unterstützt das EMS die Bemühungen der "Comfort Women" der "Trostfrauen" um Anerkennung des erlittenen Unrechts. Vor allem Frauen aus Korea wurden im Zweiten Weltkrieg verschleppt und mussten japanischen Soldaten als Zwangsprostituierte dienen.
Auch von den anderen EMS-Projekten profitieren Frauen, wie in der Mutter-Kind-Beratung in Kliniken in Ghana. Dennoch sind auf dem Weg zu mehr Gerechtigkeit unter den Geschlechtern noch viele Schritte zu tun. Ihre finanzielle Unterstützung der EMS-Frauenprojekte ist einer davon!




