Suchbegriff eingeben :
Kontakt / Impressum Kontakt / Impressum
english version english version
EMS Themen
 
 
 
 

››› EMS-Fokus 2009-2012

 

"comfort women" - Zwangsprostituierte der japanischen Armee 1933 bis 1945

Während des Zweiten Weltkriegs wurden Tausende von Frauen verschleppt. Sie mussten japanischen Soldaten an allen Kriegsfronten zwangsweise als Prostituierte dienen. Schätzungen belaufen sich auf rund 200.000 missbrauchte Frauen. Rund 80 Prozent waren Koreanerinnen, andere kamen aus Taiwan, China oder den Philippinen. In Indonesien wurden Asiatinnen und Niederländerinnen entführt. Wenige Betroffene leben noch.  

1991 brachen drei mutige Koreanerinnen ihr Schweigen und berichteten öffentlich von dem Missbrauch. Inzwischen haben sich ihnen viele Überlebende angeschlossen. Sie fordern eine Entschuldigung der japanischen Regierung und eine Entschädigung. Bis heute äußert sich Japan nicht offiziell. Im Dezember 2000 hat ein großes Tribunal in Tokio hat erneut auf das Schicksal dieser Frauen aufmerksam gemacht. Die wenigen noch Lebenden hoffen auf eine Reaktion des japanischen Staates. Das Evangelische Missionswerk in Südwestdeutschland (EMS) hat seine Solidarität durch Entsendung von zwei Delegierten nach Tokio ausgedrückt. ausgedrückt. Das EMS arbeitet eng zusammen mit dem "Korean Council for the Women Drafted for Military Sexual Slavery by Japan", einer koreanischen Frauenorganisation, in der Überlebende mitarbeiten. Bis 2005 soll in Seoul ein Museum entstehen, das über die Ereignisse im Pazifik-Krieg informiert und ein Erinnerungsort gegen Gewalt werden soll. Lesen Sie mehr



Frau HWANG Gum-Ju bei der 600. Mittwochsdemonstration, 2004. Foto: Korean Council

Das Jahresprojekt 2010 Frieden Leben Lernen – 150 Jahre Schneller-Schulen in Nahost ist beispielhaft für eine langfristige und erfolgreiche Unterstützung. Die beiden Schneller-Schulen in Jordanien und im Libanon sind bis heute Vorreiter einer modernen, ganzheitlichen Pädagogik, die friedliches Zusammenleben fördert. Den Grundstein legte 1860 der württembergische Pietist Johann Ludwig Schneller in Jerusalem. Zum Jubiläum ist auch Ihr Friedenswunsch an die Kinder gefragt. Machen Sie mit bei unserer Postkartenaktion!
››› mehr
Shop / Medien Shop / Medien
e-Cards eCards verschicken
Presse Presse
Links Stellenmarkt Sitemap