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Buraku - eine diskriminierte Minderheit in Japan

Zwei bis drei Millionen Menschen in Japan zählen zur diskriminierten Minderheit der Buraku. Ihre Vorfahren wurden zwischen 1600 und 1871 von der japanischen Verwaltung zu unliebsamen Arbeiten verpflichtet. Sie arbeiteten als Metzger, Gerber oder in der Lederverarbeitung. Diese Berufe galten als unrein, da sie mit Blut und Tod zu tun hatten. Später bekamen die Buraku keine Genehmigung mehr zum Berufswechsel. Bis heute sind ihre Nachkommen stark diskriminiert. Frauen und Männer aus Wohngebieten, in denen bekanntermaßen Buraku leben, oder deren Buraku-Herkunft in der amtlichen Registrierung nachgewiesen wird, finden kaum Arbeit. Eine Heirat mit einem Nicht-Buraku kommt häufig nicht zustande, weil es die bürgerliche Verwandtschaft verhindert. Ethnisch sind die diskriminierten Buraku aber Japaner.

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Mit dem Jahresprojekt 2008 FrauenLeben in der Fremde – Mission und Migration richtet die EMS-Gemeinschaft den Blick auf die Situation von Migrantinnen in Ostasien und anderen Ländern. Gruppen und Einzelne sind eingeladen, sich in einer Mitmach-Aktion kreativ mit dem Thema auseinander zu setzen.
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