Theodor-Schneller-Schule
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Die Theodor-Schneller-Schule (TSS) in Amman ist weit mehr als eine Schule. Auf dem mehrere Hektar großen Areal am Rande der jordanischen Hauptstadt leben rund 200 Jungen und junge Männer im Alter von sechs bis 21 Jahren mit ihren Erziehern, deren Familien und weiteren Mitarbeitenden zusammen. Die Kinder sind Waisen und Halbwaisen aus christlichen und muslimischen Familien. Zum Großteil kommen sie aus sozial schwierigen Verhältnissen. Die Wohngruppen, die an der TSS Familien genannt werden, geben den Kindern Geborgenheit. Jeden Tag kommen zum Unterricht noch weitere 230 Schülerinnen und Schüler aus der näheren Umgebung an die TSS. Einige stammen aus dem palästinensischen Flüchtlingslager direkt neben dem Internatsgelände. Die Schule führt bis zur Mittleren Reife. Danach können die Schüler in den Werkstätten eine Ausbildung zum Schreiner, Automechaniker oder Industrietechniker machen. Im Gästehaus der TSS sind Gäste aus aller Welt jederzeit herzlich willkommen.
Finanzierung
Häufig wird die Frage gestellt: Wo kommen die Mittel zur Finanzierung dieser Einrichtung her? In der Regel stammen die Kinder nämlich aus Familien, die sich das in Privatschulen übliche Schulgeld nicht leisten können. Der größte Anteil der Kosten wird mit Spenden und Kirchensteuermitteln aus Deutschland und der Schweiz finanziert. Der ››› Evangelische Verein für die Schneller-Schulen e.V. (EVS) in Deutschland bemüht sich als Förderverein um Spenden. Er besteht schon seit mehr als 100 Jahren und ist Gründungsmitglied im Evangelischen Missionswerk in Südwestdeutschland. Neben Spenden von Privatpersonen und Kirchengemeinden bekommt die TSS auch immer wieder Zuwendungen von Entwicklungshilfeorganisationen und Firmen.
Kontakt
Wenn Sie Fragen zu den Schneller-Schulen haben oder Mitglied im EVS werden wollen, können Sie sich an die ››› EVS-Geschäftsstelle im EMS wenden oder direkt an den Vorsitzenden des EVS:
Pfarrer Klaus Schmid
Kalckreuthweg 2, 70192 Stuttgart
Tel. 0711 284 47 36, ››› mail




