ÖKUMENISCHES LERNEN
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Ökumenisches Lernen ist eine übergreifende Aufgabe aller Arbeitsbereiche des EMS. Ökumenisches Lernen schließt interkulturelles und interreligiöses Lernen mit ein. Es findet dort statt, wo Menschen sich begegnen und sich ehrlich miteinander austauschen. Es gründet auf einer Haltung der Offenheit und hat zum Ziel, die eigenen Wertvorstellungen und das eigene Handeln zu reflektieren und die Bereitschaft zu wecken, Differenzen anzuerkennen und als Bereicherung zu erleben. Erfahrungen mit den nahen und fernen Fremden sind für das Individuum und für eine Gemeinschaft identitätsstiftend. Es kann daraus eine verbesserte Sprachfähigkeit entstehen, die neue Beziehungen ermöglicht. Der Prozess ökumenischen Lernens bietet Perspektiven für eine veränderte Praxis.
Die Angebote Ökumenischen Lernens richten sich in Deutschland an Gemeinden, Gruppen und Menschen, die in der Partnerschaftsarbeit engagiert sind oder sich für ökumenisch-missionarische Themen interessieren. Die Vorbereitung, Begleitung und Auswertung im Personalaustausch ist ein weiterer Schwerpunkt. Gemeinsame Begegnungen, Workshops und Tagungen mit Menschen aus der internationalen EMS-Gemeinschaft und ihrer Netzwerke, zum Beispiel im Rahmen der Kampagne „Frieden schaffen – Zukunft gewinnen“ , sollen verstärkt initiiert und durchgeführt werden. Damit werden die in der EMS-Gemeinschaft vorhandenen Erfahrungen nutzbar gemacht für nachhaltige Lernprozesse lebendiger Ökumene.





