Engagement in Deutschland
Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden erste Buraku-Gruppen, die sich für eine Verbesserung ihrer gesellschaftlichen Stellung eingesetzt haben. Heute arbeiten die EMS-Partnerkirche in Japan, die Vereinigte Kirche Christi in Japan (Kyodan), sowie konfessionsungebundene Initiativen zusammen im Kampf gegen Ausgrenzung und für gleiche Menschenrechte. Auch in Deutschland gibt es Gruppen, die sich für die Buraku einsetzen: Aus einem Besuch von deutschen Sinti- und Kirchen-Vertretern bei Buraku-Solidaritätsgruppen in Japan entstand der "Arbeitskreis Sinti/Roma und Kirchen".
Im September 2002 besuchte eine Delegation mit Vertretern der diskriminierten Buraku und Vertretern der japanischen Kirche Deutschland. Über diesen Besuch und die Studientagung zum Thema "Ohne Angst verschieden leben", an der auch Vertreter der Sinti und Roma und der indischen Dalit teilnahmen, gibt es einen Dokumentationsbrief. Er kann kostenlos als pdf-Datei heruntergeladen werden.




